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  • Apple iPod, Videokamera oder DSLR: Welche Kamera macht das beste Bild?

    01.08.2011, Kommentar schreiben

    Panasonic DMC GH2

    Foto: Panasonic

    Die Zeitschrift c’t hat sich die Frage gestellt, von welcher Kamera man welche Qualität erwarten kann, und hat dafür exemplarisch neun Modelle verschiedener Klassen untersucht. Die Palette reichte vom Kamera-Handy Apple iPhone 4, den Multimediaplayer Apple iPod Touch, über die Einsteigerkameras Samsung HMX U 20 sowie Aiptek i2 (mit 3D-Funktion), bis hin zu den „echten“ Videokameras JVC GZ-HM 445E, Panasonic HDC SD 99 und der Sony HDR CX 690. Um das Bild rund zu machen, wurden außerdem die Fotokamera Panasonic DMC-GH2 und die Canon EOS 600D auf ihre Videoqualität geprüft. Das Ergebnis ist einigermaßen überraschend.

    So fanden die Tester anhand einiger Testreihen im Labor heraus, dass die Videobilder des Apple iPod Touch besser waren als die der günstigen Einsteiger-Videokameras von Samsung und Aiptek. Noch besser als die Bilder des iPod waren die Bilder des Apple iPhone. Allein die Tonaufnahmen gelangen mit den Videokameras besser als bei den Geräten von Apple. Zu bedenken ist außerdem, dass der iPod Touch mit einem Preis von etwa 300 Euro deutlich teurer ist als die günstigen Einsteigerkameras.

    Im zweiten Block untersuchte die c’t die kompakten Videokameras JVC GZ-HM 445E, Panasonic HDC SD 99 und Sony HDR CX 690. Überraschend wurde die Bildqualität aller drei Modelle gleich gut bewertet. Unterschiede wurden jedoch bei der Qualität des Bildstabilisators, bei den Tonaufnahmen und bei der Qualität des Displays ausgemacht. Am besten schnitt die teure Kamera von Sony ab. Wer aber nur eine gute Bildqualität erwartet, kann genauso gut zu dem günstigen Gerät von JVC greifen.

    Die beste Bildqualität im Test lieferte die Panasonic DMC-GH2. Dieses Ergebnis überrascht nur wenig, wenn man bedenkt, dass im Innern dieser Kamera ein Bildsensor mit 16 Megapixel (MP) Auflösung für die Videoaufzeichnung zuständig ist. Bei Videokameras wie der Sony HDR CX 690 hat der Sensor ein Auflösung von etwa 6,65 MP. Dem entsprechend fällt die Benotung der Systemkamera mit „sehr gut“ aus. Die Canon EOS 600D filmt zwar ebenfalls mit einem großen Sensor, der fehlenden Autofocus, der fehlende Bildstabilisator etc. führten jedoch dazu, dass man die Kamera trotz des „Kinolooks“ ihrer Bilder nur mit „gut“ bewertete.

    Fazit: In diesem Test sind die Außenseiter die echten Sieger. Das Apple-Smartphone und der Multimediaplayer von Apple machten bessere Bilder als die ähnlich kompakten Einsteigerkameras von Samsung oder Aiptek. Wer ein wirklich tolles Videobild erreichen möchte, greift demnach zu am besten zu einer Systemkamera, muss dann aber Einschränkungen beim Handling hinnehmen. Bei den kompakten Videokameras war die Bildqualität gleich. Unterschiede gab es nur in Ausstattung. (via heise/c’t)

     
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