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Stiftung Warentest: Panasonic Lumix GH1 im Schnelltest | Drucken |  E-Mail
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Monday, 27. July 2009
ImageDie Panasonic Lumix GH1 wird als „Digitalkamera und Camcorder in einem“ angepriesen und soll die Produktpalette nach der Panasonic G1 nach oben erweitern. Die Stiftung Warentest hat sich die Micro-Four-Thirds-Kamera mit Wechselpbjktiv jedoch ohne Spiegel in einem Schnelltest genauer angesehen und wollte wissen, ob GH1 „oscarreife Bilder macht“. Camcordernews fasst den Test für Sie zusammen. Zunächst: „Micro-Four-Thirds“ bezieht sich auf die Abmessungen des Bildsensors, der im Format 4:3 wesentlich größer ausfällt als bei herkömmlichen Kompaktkameras. Das Ergebnis: weniger Bildrauschen und bessere Bildqualität. Dennoch fällt die Kamera deutlich kleiner aus, als eine Spiegelreflexkamera, da der Spiegel mit Klappmechanismus bei der Lumix GH1 entfällt.

ImageWie fast alle modernen Fotokameras der Oberklasse kann die neue Panasonic GH1 auch Videos aufzeichnen. Die Tester bescheinigen der Systemkamera dabei eine gut Qualität: „Nicht nur halbherzig, sondern auf Wunsch auch perfekt“ bannt die Panasonic Full-HD-Video mit 1920 x 1080 Bildpunkten auf die Speicherkarte. Gefallen hat den Testern auch der Autofocus: „rasch und doch sanft“ führt die Kamera die Schärfe nach, ganz wie ein Camcorder. Ebenfalls auf hohem Niveau ist laut Test der Ton. Das eingebaute Stereo-Mikrofon arbeitet demnach „fast lupenrein“ und kann per Miniklinke durch ein externes Mikrofon ergänzt werden.

Auch an der Bedienung war nichts auszusetzen. Der Scharfe Sucher zeigt auf Wunsch alle wichtigen Einstellungen Blende, Verschlusszeit, Bildschärfe, Empfindlichkeit und gewählte Menüeinstellungen. Allerdings raten die Tester bei Dreh zur Nutzung eines Stativs, da die Kameraführung mit einem "echten Camcorder" doch besser gelingt. „Heranfahren oder wegzoomen funktioniert [...] nur von Hand. Dabei verkantet die Kamera leicht“ urteilten die Warentester. Weites Manko. Neben der Zoomwippe muss der Videograf bei der Panasonic Lumix GH1 auch auf einen Kopfhöreranschluss verzichten können.

Bei den Aufzeichnungsformaten hat man bei der Kamera die Wahl zwischen Motion-JPEG und AVCHD mit HDready (1280 x 720 Pixel) oder in Full-HD (1920 x 1080 Pixel). Zusammenfassend nennen die Tester die Panasonic Lumix GH1 ein „mächtiges Werkzeug“, welches anspruchsvollen Kreativen wie auch Amateuren „automatisch und intelligent“ hochwertige Bilder liefert. Hoch ist allerdings auch der Preis von ca. 1500 Euro.

Der vollständige Test findet sich bei Test.de

Youtube: Nishinomiya Yacht Harbor (Panasonic DMC-GH1 Test)


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