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Was bedeutet AVCHD? | Drucken |  E-Mail
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Tuesday, 6. May 2008
ImageDie moderne Welt steckt voller rätselhafter Abkürzungen. Der Advanced Video Codec High Definition, kurz AVCHD ist im Bereich von Video und Camcordern eine der neusten und wohl auch wichtigsten technischen Errungenschaften. Doch was bedeutet das Kürzel? Bei AVCHD handelt es sich um ein Kompressions-Verfahren, bzw. um einen Codec (steht für codieren-decodieren), der es ermöglicht, große Datenmengen auf kleinstem Raum, z.B. einer SD-Speicherkarte unterbringen zu können. Entwickelt wurde der AVCHD-Standard von der Motion Picture Expert Group, welcher z.B. die Unternehmen Panasonic und Sony angehören, um dem Kundenwunsch nach bandlosen Camcordern, die das Videomaterial auf einer weingebauten Festplatte oder auf einer Speicherkarte ablegen, gerecht zu werden. Der Öffentlichkeit vorgestellt wurde der AVCHD-Standard am 11. Mai 2006.

Doch wie funktioniert AVCHD? Der AVCHD-Standard basiert auf dem Codec MPEG-4 AVC/H.264. Ein Codec wandelt die vom Bildsensor der Kamera übermittelten Bildinformationen in digitale Daten um. Um möglichst viel Video-Material auf kleinstem Raum unterbringen zu können, ist die Kompression (höchstmögliche Informationsmenge bei möglichst geringem Speicherbedarf) von entscheidender Bedeutung. Um eine hohe Kompression zu gewährleisten, wenden bei der Digitalisierung der Bilder bestimmte Bildinformationen schlicht weggelassen. Ein Beispiel: Nimmt man ein Fußballspiel auf wird die Bildinformation grüner Rasen nur ein mal abgespeichert und erst dann erneuert, sobald die Bildinformation durch eine andere – z.B. einen Spieler für den entsprechenden Bildabschnitt nicht mehr zutrifft. Das MPEG-Verfahren nutzt dabei die Tatsache, dass zwischen aufeinanderfolgenden Bildern große Ähnlichkeit besteht.

Die Datenmenge wird auf diese Weise extrem niedrig gehalten. Der Nachtiel dieses Verfahrens ist jedoch, dass enorme Rechenleistungen nötig sind. So ist im Vergleich zum älteren MPEG-2 Codec eine acht- bis zehnfache Rechenleistung nötig, um die entsprechende Bildinformation zu verarbeiten. Um diesem Rechenaufwand, beim Videoschnitt gerecht zu werden, sind PC-Systeme mit Dual Core Prozessor mindestens 2 GB RAM Arbeitsspeicher nötig.


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AVCHDler   |2008-10-14 09:43:20
AVCHD ist gut um große Datenmengen auf kleinstem Platz zu speichern.
Leider kommt aber mein PC mit der Kompression und überhaupt nicht
klar. Flüssiges Schneiden ist trotz fetter Hardware (Quadcor-PC & 4GB
RAM) nicht möglich ..
wortformer  - power     |2009-05-12 09:35:19
ich freue mich, dass wenigstens JVC (noch) nicht auf AVCHD setzt, sondern dem
guten alten MPEG-2 treu bleibt. hardware und schnittprogramme kommen mit diesem,
weniger komprimierten material, weitausbesser zurecht und die kosten für
speicherkarten etc. können nun wirklich kein argument für AVCHD sein.
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