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Just heute ereignete sich eine kleine Revolution. Wie Golem berichtet, werden die Suchdienste Google und Yahoo zukünftig auch Flash-Videos (FLV bzw. SWF) indizieren, sprich nach Schlagworten durchsuchen können. Die auf Vektoren basierenden Flash-Videos wurden von Adobe entwickelt, konnten aber bis dato nicht von den Crawlern der Suchmaschinen ausgewertet werden. Das soll sich nun ändern. Wie Golem weiter berichtet, hat Adobe eng mit den Suchmaschinenbetreibern zusammengearbeitet, um die dynamischen Inhalte von Videos verwertbar zu machen.
Wie weiter zu erfahren ist, sollen neben statischem Text und Links zukünftig weitere Informationen indiziert werden können. "Nutzer erhalten bessere Suchergebnisse, weil eine Menge Informationen in SWF-Dateien stecken, die nun voll indiziert werden", erklärte Justin Everett-Church, Senior Product Manager bei Adobe für den Flash Player. „Inhalteproduzenten können jetzt Flash-Dateien online stellen und sich sicher sein, dass über die konventionellen Suchmaschinen mehr Nutzer zu ihnen kommen. Um das zu erreichen, muss man nichts implementieren – es funktioniert automatisch und mit jeder SWF-Datei", wird Everett-Church bei Golem zitiert.
Google stellt demnach bereits Trefferlisten bereit, wobei direkt auf Informationen aus Flash-Dateien verwiesen wird. Yahoo wird, so heißt es bei Adobe, „demnächst“ ein Update bereitstellen.
