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Stiftung Warentest: Festplatten-Camcorder für Alpin-Einsätze ungeeignet
04.05.2009, Kommentar schreiben
Auf Test.de beantwortet die Stiftung Warentest die Fragen der Leserschaft. Auf die Frage, ob Camcorder mit Festplatte für alpine Touren bis 3000 Meter Höhentaugliche seien, antwortet die Test-Redaktion sinngemäß wie folgt: Festplatten bestehen aus rotierenden Mangnet-Scheiben. Darüber schwebt der Schreib-Lese-Kopf mit geringem Abstand. Dazwischen sorgt ein Luftpolster für einen gewissen Abstand, der eine Berührung beider Bauteile verhindert. Das Fehlen des Luftpolsters hätte fatale Folgen, die Festplatte könnte sogar zerstört werden.
Je höher wir in der Erdatmosphärte kommen, desto geringer wird der Luftdruck. Auf 3000 Meter beträgt er nur noch ca. 70 % im Vergleich zum Luftdruck auf Meereshöhe, das Luftpolster unter dem Schreib-Lesekopf wird entsprechend dünner und die Gefahr, dass der Schreib-Lesekopf die Magnetscheibe berührt steigt mit jedem Höhenmeter. Die Stiftung Warentest wart deshalb davor, Festplatten-Camcorder im hochgebirge einzusetzen.
Die Stiftung Warentest empfiehlt für Tripps in luftige Höhe Camcorder mit MiniDV-Band oder Speicherkarte. Diese Geräte haben mit der Höhe kein Problem. Damit der Akku lange durchhält, so Test.de, sollte er immer möglichst warm, also körpernah transportiert werden.
